Auch Caritas-Vorstand Elmar Marx nahm an der Feier teil: "Die Erinnerung an Julitta und Maria erinnert uns daran, wofür wir als Caritas Hamm stehen: für Menschen, für unsere Stadt - und dafür, dass Menschlichkeit und Vielfalt stärker bleiben als Ausgrenzung", sagte er.
Bewohner*innen Caritas-Seniorenheims St. Vinzenz, Mitarbeitende und Caritas-Vorstand Elmar Marx erinnern am Gedenkstein gemeinsam an die Sinti-Mädchen Julitta Krause (11) und Maria Sibonus (7). Die Feier macht deutlich, wofür die Caritas Hamm steht: für Menschen, für die Stadt, für Menschlichkeit und Vielfalt.Caritas Hamm
Julitta Krause und Maria Sibonus lebten im damaligen Kinderheim in Vorsterhausen in Hamm. Am 9. März 1943 wurden sie von den Nationalsozialisten aus dem Heim geholt und über Dortmund in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie ermordet wurden. Die Deportation von Sinti und Roma war Teil der systematischen Verfolgung während des Nationalsozialismus. Seit 2019 erinnert der Gedenkstein auf dem Gelände des Caritas-Seniorenheims an die beiden Mädchen und an die vielen weiteren Opfer - ein Ort des Erinnerns, an dem jedes Jahr Bewohner*innen, Mitarbeitende und Gäste zusammenkommen, um der Opfer zu gedenken und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Einträge in historischen Waisenhausbüchern dokumentieren die Namen der Sinti-Mädchen Julitta Krause (11) und Maria Sibonus (7), die 1943 aus dem damaligen Kinderheim in Hamm-Vorsterhausen deportiert und in Auschwitz-Birkenau ermordet wurden.