Um speziell ältere Patienten besser zu versorgen, haben sich die Ambulante Caritas-Pflegedienste und die caritas wohnen und pflegen dem "Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland" angeschlossen. Der im Februar dieses Jahres gegründete Verbund aus Krankenhäusern, Ärzten, Reha-Einrichtungen sowie Pflegediensten und -einrichtungen will als Netzwerk dazu beitragen, zum Beispiel die Zusammenarbeit zwischen stationären und ambulanten Einrichtungen zu verbessern.
"Gerade in solchen Situationen kommt es auf eine gute Kommunikation an", erklärt Tobias Berghoff, der bei der Caritas Hamm für die stationäre und ambulante Altenhilfe verantwortlich ist: "Die Mitarbeit in diesem Verbund sorgt dafür, den Informationsfluss noch weiter zu verbessern und damit natürlich auch die Versorgung älterer Menschen."
Berghoff nennt in diesem Zusammenhang beispielsweise die stationäre Aufnahme in einem Krankenhaus: "Wenn es um Medikamente geht, muss einiges abgestimmt werden."
Gleiches gelte auch für die Entlassung und die Weiterbehandlung durch den Hausarzt oder entsprechende Maßnahmen in einer Pflegeeinrichtung: "Dieses Netzwerk sorgt dafür, dass das nötige Wissen weitergegeben wird." Damit wird nach Berghoffs Einschätzung zum einen eine Behandlungsstrategie zum Wohle des Patienten abgestimmt und zum anderen werden unnötige Doppelbehandlungen oder nicht notwendige Maßnahmen vermieden: "Was die eine Einrichtung schon geleistet hat, muss die andere dann nicht noch einmal tun."
Weitere Infos:
www.qualitaetsverbund-geriatrie.de
