Um die sieben Prozent lag deren Zahl in den beiden vergangenen Jahren (2015: 7,6 Prozent, 2016: 6,8 Prozent) - etwa zwei Prozentpunkte höher als der Landesschnitt. Dortmund und andere Ruhrgebietsstädte liegen auf einem ähnlichen Niveau.

Bild rechts: Erfolgreiche Absolventen aus dem Jahr 2015.
Etwa die Hälfte dieser jungen Menschen verlässt in Hamm die Schule ohne jeglichen Abschluss, die andere Hälfte erlangt einen Abschluss im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "Lernen" oder "geistige Entwicklung". Landesweit lag der Schnitt der Schüler ohne jeglichen Abschluss im vergangenen Jahr bei 2,2 Prozent. Die Stadt bemüht sich mit diversen Förderangeboten, auch diesen jungen Leuten den Weg in eine weitere Qualifikation und eine Ausbildung zu ebnen.
"Gute Chancen" dazu gebe es, heißt es auf WA-Anfrage aus dem Rathaus. Verwiesen wird etwa auf die Caritas-Jugendwerkstatt, berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen oder etwa die Zukunftsfabrik Hamm. Zudem können Schulabschlüsse bei der VHS, am Weiterbildungskolleg und den Berufskollegs nachgeholt werden.
Gleichwohl haben aktuell rund 22 Prozent (449 Personen) der 18- bis 24-Jährigen, die beim Job-Center im Leistungsbezug stehen, keinen Schulabschluss. Der Anteil von Zugewanderten und Flüchtlingen liegt in dieser Gruppe bei rund 40 Prozent, umfasst also rund 200 Personen. Bei diesen Menschen geht es in erster Linie darum, ihre Sprachkompetenz zu fördern oder ihnen schulische Angebote zu unterbreiten. (WA fl)