Dabei konnten die Konflikttrainer der "ÄnderungsWerkstatt" von Nina Pohl etwa zehn Kindern in fünf zweistündigen Projekteinheiten mit den Mitteln der Erlebnispädagogik individuelle Konfliktlösungskompetenzen vermitteln.

Bild: Im Ludgeri-Hort in Heessen findet ein Projekt zur Konfliktbewältigung statt. (WA Girkens)
Bei den vielen praktischen Übungen wurde die Lösung von Konflikten in der Gruppe ebenso thematisiert, wie der Umgang mit eigenen Emotionen und die Frustrationstoleranz eines jeden Einzelnen. "Die Kinder sollen das Handwerkszeug für den Umgang mit der Vielfalt gesellschaftlicher Interessen und Bedürfnisse bereits früh erlernen", sagt Hort-Leiterin Maria Ostafitschuk.
Überall dort, wo Menschen miteinander lebten, gehörten auch Konflikte zum Alltag - das sei im Ludgeri-Hort mit 22 Kindern aus verschiedenen Nationen und ausgesprochen unterschiedlichen sozialen Ausgangslagen nicht anders. "Alle waren mit Spaß und vollem Engagement dabei", sagt Ostafitschuk, "und erste Erfolge im Umgang miteinander sind direkt sichtbar geworden. (WA mig)