Stat. Erziehungshilfe

Jugendeinrichtung

Der sichere Ort ermöglicht heilende Entwicklung

Sie sind eingebunden im Caritas Familien Forum (CFF), in dem die Caritas mit den Mobilen Erzieherischen Hilfen und der Beratungsstelle für Eltern, Kinder & Jugendliche ihre erzieherischen Kompetenzen unter einem Dach bündelt. Fallübergreifend gibt es eine regelmäßige Beratung zwischen den Gruppenleitungen, aber auch mit den Mitarbeitenden der Fachdienste sowie mit einer Trauma-Fachberatung im CFF.

Gesprächssituation vor dem Eingang

Neben der persönlichen Stabilisierung können wir, durch die Zusammenarbeit mit dem Caritas Bildungsforum, unseren Betreuten auch eine schulische/berufliche Perspektive - beispielsweise durch den Erwerb eines Schulabschlusses und der Vermittlung einer qualifizierten Anschlussperspektive - bieten.

In unserer kleinen, bisweilen familiären, stationären Einrichtung finden insgesamt bis zu 32 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einen sicheren Ort und werden durch ein multiprofessionelles Team betreut.

Stationäre Hilfen

Sicherer Ort

In lebendiger Lebensgemeinschaft auf Zeit sollen sich die Betreuten in unseren Gruppen geborgen und angenommen fühlen. Leitlinie unseres erzieherischen und trauma-sensiblen Handelns ist es, die jungen Menschen und ihre Familien dort abzuholen, wo sie stehen und sie so anzunehmen, wie sie sind. Die Herstellung eines heilenden und therapeutischen Milieus (sicherer Ort) ist die Basis für eine wirksame Hilfe, die es den uns anvertrauten Menschen ermöglicht, in möglichst kurzer Zeit wieder Eigenverantwortlichkeit in ihrem Lebensumfeld und letztendlich in unserer Gesellschaft zu übernehmen. Die Pädagogik des sicheren Ortes stellt hierbei den Schwerpunkt der Gruppen dar. Er bietet die Grundlage für eine heilende Entwicklung und Stabilisierung. Der Schutzraum ermöglicht den Kindern und Jugendlichen, Abstand von ihren Verletzungen zu finden, und daraus leichter mit ihrer inneren Ruhe in Berührung zu kommen, die zur Heilung trauma-bedingter Verletzungen erforderlich ist. Eigene entwickelte Überlebensstrategien können somit aufgegeben werden,  um neue, alternative Verhaltensweisen zu erlernen.

Die Pädagogik des Sicheren Ortes bedeutet  für uns in allen Gruppen:

  • Äußere Sicherheit/ Schutz
  • Beziehungssicherheit
  • Entwicklung innerer Sicherheit = Möglichkeiten und Zeit zur Stabilisierung
  • Möglichkeiten der (geschützten) Trauma-Bearbeitung und -verarbeitung

Unsere Haltung

Grundlage unserer Arbeit sind Teilhabe, Wertschätzung, Transparenz, Professionalität und Nachhaltigkeit als die fünf zentralen Werte des Caritas Leitbildes.

Der unmittelbaren Zusammenarbeit mit den Herkunftsfamilien und Eltern der zu Betreuenden liegt die Haltung des FuN-Programms des Detmolder praepaed Instituts zu Grunde, welches den Fokus auf das angeleitete Handeln und Erleben konkreter Situationen (Coaching) legt (weniger auf klassische Beratungssituationen) sowie die Sensibilisierung für die Bedürfnisse der Kinder fördert. 

Die vorhandenen Kompetenzen und Stärken werden wertschätzend anerkannt und gefördert, wodurch die Selbstwirksamkeit der zu Erziehenden gestärkt wird.

Kompetenzen

Wir arbeiten in multiprofessionellen Teams aus Sozialarbeitern / Sozialpädagogen, Erziehern, Heilpädagogen und Kinderpflegern zusammen. Wir verfügen über Kompetenzen u. a. wie

  • Trauma-Pädagogik
  • Sexualpädagogik
  • Theaterpädagogik
  • Kreativpädagogen
  • Systemische Beratung
  • MarteMeo
  • Babymassage
  • PEKIP
  • Etc.

Durch regelmäßige interne und externe Fort- und Weiterbildung sowie Supervision entwickeln wir kontinuierlich unsere Kompetenzen weiter.

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