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Stand: 22.05.2018

Aktuelles

Caritas befragt Senioren

Die Stadt hat damit den Caritasverband mit der Umsetzung des Projektes beauftragt. "Marktplatzquartier" heißt das Projekt. Jetzt ist eine vierwöchige Bürgerbefragung geplant, um Informationen über die Sicht der Bewohner auf ihr Quartier sowie Bedarfe zur Weiterentwicklung als altengerechtes Quartier zu erheben. Es soll aber auch deutlich werden, was die Senioren an ihrem Quartier schätzen und warum sie es liebenswert finden.

Quartiersentwicklerinnen und Bezirksvorsteher mit dem Fragebogen

Bild rechts: Die Quartiersentwicklerinnen Ulrike John (links) und Petra Schleicher-Marschner stellen in Anwesenheit des Bezirksvorstehers Udo Helm (CDU) den Fragebogen vor, mit dem sie in den kommenden vier Wochen Senioren rund ums Marktplatzquartier interviewen wollen. (WA Best) 

"Die Beteiligung der Bewohner an der Entwicklung ihres Wohnumfeldes ist die wichtigste Voraussetzung für eine gelingende Quartiersarbeit. So lernen wir die Bedarfe kennen und erhöhen die Akzeptanz des Projekts", erläutert Caritas-Mitarbeiterin Ulrike John. Sie und ihre Kollegin Petra Schleicher-Marschner werden im Auftrag der Stadt Hamm die Bewohner im Marktplatzquartier aufsuchen, um persönlich mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie wollen dazu an Orte und Treffpunkte gehen, wo sie wahrscheinlich viele Senioren antreffen. Dazu gehören die Seniorenfrühstücke, der Wochenmarkt, die Supermärkte, das FAIR-Kaufhaus, der Friedhof, aber auch die Kirchengemeinden, Vereine und Moscheen. "Das ist eine aufwändige Sache", weiß Schleicher-Marschner, die eine solche Befragung bereits zweimal in anderen Quartieren durchgeführt hat.

Ausdrücklich sind die Senioren aber auch zur Sprechstunde der Quartiersarbeit (donnerstags von 9.30 bis 11 Uhr im Haus der Begegnung) eingeladen. "Dann gibt es auch Kaffee und Kekse", sagt John. Zudem können sich interessiere Senioren direkt bei den Quartiersentwicklerinnen unter Telefon 144-140 und 9484006 melden.

Das Gespräch wird anhand eines kurzen Fragebogens geführt. Der sei jetzt soweit standardisiert, dass er auch bei anderen Quartiersbefragungen eingesetzt werden könne. "Dadurch können wir unterschiedliche Standorte miteinander vergleichen",sagt Wolfgang Müller, Leiter des Amts für Soziale Integration.

Die Ergebnisse sollen schließlich bei einem Quartiersforum öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Dabei sollen sie noch einmal auf ihre Bedeutung hin überprüft und um weitere Informationen und Erkenntnisse ergänzt werden. Schließlich wollen die Quartiersentwicklerinnen noch "Experteninterviews" durchführen und dazu mit Personen sprechen, die sich im Quartier und der Situation der Senioren dort auskennen. Das können Personen sein, die in Vereinen, Gemeinden oder anderen Institutionenaktiv sind. Die Ergebnisse sind dann Grundlage für weitere Schritte zur Entwicklung des Quartiers. (WA Jim) 

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